Ja, der Kurs enthält praxisnahe Beispiele aus dem Kita-Alltag – und zwar an mehreren Stellen.
Zum einen werden konkrete Alltagssituationen beschrieben, in denen Fachkräfte häufig unsicher sind, etwa wenn Kinder sogenannte „Doktorspiele“ oder andere Formen von Körpererkundung zeigen. Diese Situationen werden nicht nur benannt, sondern auch pädagogisch eingeordnet und mit Handlungsmöglichkeiten verbunden (z. B. beobachten, eingreifen, Regeln klären).
Zum anderen werden typische Fallkonstellationen sehr anschaulich dargestellt, etwa:
- Kinder erkunden gegenseitig ihre Körper und zeigen Interesse an Geschlechtsorganen
- Rollenspiele mit sexuellen Anteilen im Alter von etwa 3–6 Jahren
- Unsicherheiten im Team („Soll ich eingreifen oder laufen lassen?“)
- Situationen, in denen Regeln notwendig sind (z. B. Freiwilligkeit, Grenzen, kein Verletzen)
Diese Beispiele werden ergänzt durch konkrete Regeln und pädagogische Leitlinien, die direkt aus der Praxis stammen (z. B. „Jedes Kind darf jederzeit stoppen“, „Hilfe holen ist immer erlaubt“). Dadurch wird sehr gut deutlich, wie Fachkräfte im Alltag professionell handeln können.
Insgesamt lässt sich sagen:
Der Kurs arbeitet nicht nur theoretisch, sondern greift typische Situationen aus dem Kita-Alltag auf und macht sie für die Praxis gut nachvollziehbar.